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Prinzipien

Proteine spielen eine Schlüsselrolle in jedem Organismus. Sie sind nicht nur für den gesamten Aufbau und seine Struktur verantwortlich, sondern bilden das Grundgerüst der gesamten Biochemie, denn biologische Abläufe, wie chemische Umsetzungen sind bei niedrigen Temperaturen nur mithilfe von Enzymen möglich. Der gesamte Stoffwechsel ist an Proteine gekoppelt.
Es gehört darüber hinaus zu der wichtigen Aufgaben jeder Zelle, entsprechende Proteine zu synthetisieren und diese mit Hilfe von DNA-Abschnittskopien zu organisieren. Dazu muss zunächst der entsprechende Abschnitt abgeschrieben werden (Transkription). Dazu werden die kovalenten Bindungen komplementärer Kernbasenstränge der Zell-DNA mithilfe einer Gyrase getrennt, wobei sich die Doppelhelix öffnet. Innerhalb dieses geöffneten Bereiches siedeln sich nun fehlende Kernbasen Adenin, Guanin, Cytosin und Uracil an und bilden die so genannten Botschafter-RNA (mRNA), also die Komplementäre Kopie des DNA-Abschnittes (m steht für Messenger = Botschafter). Anstelle von Thymin wird Uracil und anstelle der Desoxyribose wird die Ribose als Zuckerbaustein eingebaut. Nach dem Schreiben der Information wird diese übersetzt (Translation). Dieser Prozess findet an den Ribosomen statt Hier bilden je drei aufeinander folgende Kernbasen (Triplett) ein Codon, das eine spezifische Aminosäure codiert. Die Proteinbiosynthese beginnt mit dem Start-Codon ATG und endet mit einem der drei Stopp-Codone TAA, TAG, oder TGA. Dazwischen ordnen sich die jene Codone an, die eine spezifische Aminosäurensequenz codieren.


Wie aus dem nachfolgenden Schema der Proteincodierung ersichtlich ist, sind insgesamt (4x4x4) 64 Variationen möglich, wobei es Aminosäuren gibt, die von nur einem Triplett und andere von maximal 6 Tripletts codiert werden. Die Synthese selbst erfolgt an einem Transportvehikel, der tRNA. Ist der Prozess abgeschlossen wird das Protein in die Golgi-Vesikel abgelagert und später über die Zellmembran per Einstülpung in das Lumen freigegeben. Das bis hierhin skizzierte beschreibt den klassischen Ablauf eines basalen physiologischen Prozesses.

Die Frage, die sich aus der Metaphysik stellt ist, ob es möglich ist, dieses Modell zu erweitern. Ist es möglich, nicht immer das alte und oftmals gestörte herzustellen, sondern etwas Neues abzubilden. Mit anderen Worten, ist eine "geistige Proteinbiosynthese" denkbar und machbar? Diese Idee entwickelte sich anlässlich eines Seminar bei PHYLAK Sachsen zum Thema: Spagyrik und Spiritualität. Dr. Gopalsami stellte unter anderem ein spirituelles Aminosäure-Modell vor, das ich um weitere Module erweiterte.

Zu diesen Erweiterungen gehören insbesondere die keltischen und die kosmischen Runen. Darüber hinaus spielen die Hexagramme des I GING eine Rolle, allerdings in der gespiegelten Version. Wer den klassischen Ordnungsbegriff verlässt stößt in der Erweiterung auf einen Lebenscode, der sich hinter allen lebendigen Systemen zeigt und auf eine übergeordnete Struktur hinweist, die sich sowohl im Kleinen als auch im Großen als Prinzip erkennbar abbildet.

Dieses Lebensprinzip galt es im Labor in der Retorte spagyrisch nachzuzeichnen, mit dem Ziel, 20 Aminosäuren-Komplexe zu schöpfen, die dabei helfen, nicht mehr das ALTE zu reproduzieren, sondern das EIGENE, das bislang noch im Verborgenen ruht und nach Ausdruck sucht.
Jeder dieser Aminosäuren-Komplexe transportiert ein bestimmtes Thema, das den Wesenskern eines Menschen in Resonanz bringen soll. Dazu wird eine komplexe Mischung aus dem Destillat der jeweiligen Aminosäure und entsprechender spezifischer Pflanzendestillate von PHYLAK-Sachsen hergestellt, in dessen Herstellungsprozess die genannten symbolischen Vektoren implementiert wurden. Dabei stammen die kosmischen Runen und die Hexagramme des I GING aus der Zuordnung des Lebenscodes, wobei letztere in der horizontal gespiegelten Variante eingebracht wurden. Auf diesen Hinweis brachte mich Walter Eisentraut bei der Schlussprüfung. Für die keltischen Runen gab es bislang keine Aminosäurenzuordnung. Diese habe ich zusammen mit Birgit Bruns ermittelt. Beiden danke ich an dieser Stelle ganz herzlich für ihre Mithilfe. Die hier vorgestellten Profile dienen nur als Orientierung. Der Kundige möge sich, was die energetischen Vektoren betrifft, darüber hinaus ein Bild über ihre Bedeutung verschaffen, um den Resonanzbereich der Aminosäuren-Komplexe in seiner Tiefe zu erfassen.

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