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Aspekte

Blickwinkel

Um die Welt zu verstehen, ist der Blickwinkel des Betrachters maßgeblich, und der ist von der Art des Denkens abhängig. Hier gibt es zwei unterschiedliche Varianten.

Im deterministisch (festlegen, begrenzen) geprägten Abendland dominiert das vektorielle Denken. Damit wird eine Methode beschrieben, bei welcher der Betrachter seine Aufmerksamkeit direkt und unmittelbar auf das beobachtete Objekt lenkt, ohne dabei die Umgebung zu berücksichtigen. Der Beobachter beschreibt nicht, was er wahrnimmt, sondern tritt sofort in die Bewertung ein.

Im asiatischen Kulturraum dominiert das sogenannte Circumstarre-Denken. Darunter wird eine Methode verstanden, bei der der Betrachter das beobachtete Objekt umkreist und sich dabei darauf beschränkt, dieses zu beschreiben, ohne es zu bewerten.

Zu empfehlen ist eine Kombination aus beiden Methoden: Zunächst sollte der Beobachter sein Objekt umkreisen und seine Wahrnehmung beschreiben ohne diese zu bewerten und dann an der Stelle, wo sich eine "Lücke" zeigt, in die Tiefe einsteigen.

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