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Ausdrucksformen

Jedem Ausdruck geht mindestens ein Eindruck voraus. Da mitunter viel Zeit vergeht, bis sich etwas ausdrückt, verschwindet der Zusammenhang zwischen dem Ausdruck und dem ursächlichen Ereignis aus dem Tagesbewusstsein mit der Folge, dass die Aufmerksamkeit auf das Ausdrucksphänomen gelegt wird. Schneidet sich jemand in den Finger, so kann die Blutung problemlos mit einem Messer in Verbindung gebracht werden. Bei einer Migräne, die erstmalig mit 25 Jahren auftritt, ist das ursächliche Ereignis nicht so einfach erkennbar und wird daher als körperliches Phänomen isoliert betrachtet und therapiert. Das hinter der Migräne gar keine physiologische Ursache steckt, sondern vielleicht ein Ereignis aus Kindertagen, ist bei vordergründiger Betrachtung nicht erkennbar.

Grundsätzlich gilt, dass ein Ausdruck erst dann verschwindet, wenn der dazugehörende Eindruck nicht mehr wirksam ist. Der Eindruck kann zwar nicht gelöscht, aber bezüglich seiner Wirksamkeit verändert werden, in dem sein gespeichertes Bild verwandelt wird. Die Erinnerung bleibt; der Eindruck verwandelt sich in einen Abdruck und dieser tut nicht mehr weh.

Zuweilen behaupten Menschen, dass es Verfahren oder Methoden gäbe, die Ereignisse löschen könnten. Das ist allerdings nicht möglich, da alle Ereignisse letztlich als energetische Muster gespeichert werden. Da bekanntermaßen Energie weder hergestellt, noch zerstört werden kann, kann eine Speicherung nicht gelöscht werden. Energie kann nur von einer Form in eine andere Form verwandelt werden.

Zusammenhang zwischen Ein- und Ausdruck

Wird nun durch eine Maßnahme ein System oder Organismus daran gehindert, sich auf eine bestimmte Art und Weise auszudrücken und der Eindruck ist weiterhin wirksam, wird das System früher oder später einen Weg finden, sich über einen neuen Kanal auszudrücken.
Solange ein System etwas ausdrückt, ist der dazugehörige Eindruck wirksam. Das bedeutet, dass die entsprechende Speicherung weder erkannt noch transformiert ist. Die Herausforderung besteht nun darin, den Weg von der Ausdrucksebene zur Eindrucksebene zurückzuverfolgen, um zu verstehen, was dort war. Dazu ist vernetztes Denken eine wesentliche Grundvoraussetzung. Hilfreich ist darüber hinaus, ein freies und unbeschränktes Assoziationsvermögen, das die Ausdrucksform in analoge Bilder übersetzt. Diese Bilder setzen Fragen frei, die beim Betroffenen immer dann Resonanz erzeugen, wenn er etwas als wahr und richtig erkennt. In diesem Zusammenhang bietet die Radionik wertvolle Hilfen und Unterstützung an.

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