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Paradoxien

Es gibt Menschen, die behaupten, dass man kämpfen müsse, wenn man gewinnen wolle. Ihr Credo lautet, wer nicht kämpft habe schon verloren.
Ich behaupte, dass es im Kampf nur Verlierer geben kann. Der Kampf erzeugt keinen Ausgleich, sondern vergrößert lediglich die Verbindlichkeiten auf allen Ebenen und auf allen Seiten.

Kennen Sie einen Menschen, der MS, Bluthochdruck, Krebs oder was auch immer wirklich besiegt hat, in dem er gegen diesen kämpfte? Hat er diesen Kampf wirklich gewonnen oder hat sich lediglich eine neues Feld geöffnet, auf der das Gleiche in einem anderen Gewand auftaucht?

Wenn Sie verstehen, dass jede Störung und jede Krankheit, die sich in ihrem Körper manifestiert, letztlich nichts Anderes ist, als ein Ausdruck ihrer geschichtlichen Speicherungen, die mit einer Nachricht an Sie verknüpft ist, werden Sie mit dem Kämpfen aufhören. Fragen Sie stattdessen: Wer bist du und was willst du mir mitteilen?
Das Gegenteil von Kämpfen ist nicht Kapitulieren oder Aufgeben, sondern Energie umlenken. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf auf den Hintergrund.

Wenn in Ihrem Leben alles stimmen würde, wären Sie gesund und zwar auf allen Ebenen. Ist das der Fall? Wenn nicht, fragen Sie sich, was nicht stimmt.

Ich vernehme Ihr Unverständnis:
Ich soll aufhören, gegen meinen Krebs, Bluthochdruck, MS usw. zu kämpfen?

Ja, wenn Sie überwinden wollen, was sie stört, müssen Sie wissen, warum es da ist. Die Paradoxie zu verstehen heißt, den inneren Widerspruch erkennen. Dazu müssen Sie die richtige Frage stellen und dann auch beantworten. Aber solange es "ihre" Krankheit ist, gehört diese auch zu Ihnen. Beginnen Sie einmal mit einer anderen Formulierung und sprechen nicht von "meiner" Krankheit.

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