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Biologie

Mit Biologie wird die Lehre vom Leben bezeichnet, wobei Logos ursprünglich Wort bedeutet: Das Wort vom Leben oder das Wort des Lebens. Aus Logos entwickelte sich dann Sinn und Wissenschaft. Wer sich die Biologie genauer anschaut, wird feststellen, dass diese Disziplin nicht das Leben an sich untersucht, sondern das diese sich auf die Funktionen und die Ausdrucksebenen des Lebens und des Lebendigen beschränkt. In diesem Zusammenhang sollte nicht unerwähnt bleiben, das diese Funktionen dem kartesianischen Weltbild entstammen, wonach Lebewesen wie Maschinen betrachtet werden, deren Prinzipien dadurch entschlüsselt werden, indem die Funktionen auf immer kleinere Ebenen zerlegt und untersucht werden. Bei dieser Sicht- und Vorgehensweise ist völlig aus dem Blick verloren gegangen, der Frage nachzugehen, was Leben ist und wie das Lebendige beschaffen ist. Diese zentrale Frage ist in der Biologie nicht von Interesse. Nicht von ungefähr formulierte einst der Mikrobiologe Rene Dubos, dass sich Biologen für gewöhnlich dann am wohlsten fühlen , wenn das Ding, was sie untersuchen, nicht mehr lebt. Diesem Umstand, dass sich Wissenschaftler, die die Prinzipien des Lebens suchen, tatsächlich aber nur mit leblosem Material arbeiten, ist es wahrscheinlich zuzuschreiben, dass diese unter dieser Prämisse nicht viel und auch nichts Bedeutsames vom Leben erfahren können.
Darüber hinaus besteht ein wesentlicher Unterschied, ob es Wissen von etwas oder über etwas gibt. Während die Biologie die vermeindlichen Kenntnisse über das Leben liefert, gibt es keine Disziplin, die das das Wissen vom Leben beschreibt. Hier wäre zum Beispiel die Philosophie zu bemühen, insbesondere die Seinsontologie von Heidegger, da er der Frage nachging, warum das Sein und nicht das Nichtsein ist. Aber auch der philosophische Exkurs führt nicht wirklich weiter, weil sich dieser früher oder später als intellektuelle Sackgasse entpuppt, da sich dem Leben über Denken genähert wird. Was Leben und das Lebendige vom Wesen ist, bleibt auch dann nach wie vor unklar. Das Leben entzieht sich schlicht jedweder Untersuchung, denn es kann nur erfahren werden und über diese Erfahrung lässt sich dann ableiten, wie Leben gelingt und wie es scheitert.

Zusammenfassung

Die Biologie ist untauglich, das Leben in seiner Kohärenz und Wesenhaftigkeit zu beschreiben. Sie bleibt aufgrund der reduktionistischen Sichtweise funktionales Stückwerk.