04445-961491  Resonalogic | Hauptstraße 33 | 49429 Visbek
Sie sind hier: Startseite » Philosophie

Philosophie

Vorbemerkung

In der Resonalogic konzentrieren sich über 25 Jahre Erfahrungen als Apotheker, Alchemist und Philosoph. Die Beobachtungen in dieser Zeit haben ein Bild von den Dingen im Allgemeinen und dem Menschen im Besonderen gezeichnet, bei dem sich folgende Quintessenz herauskristallisiert:

Der Mensch erkrankt letzten Endes an seinen inneren Widersprüchen

Der Mensch weiß zwar scheinbar viel über die Welt, aber leider wenig von sich selbst. Die Entwicklung zum Homo sapiens, so sie denn wie allenthalben postuliert stattfand, hat ein Wesen hervorgebracht, in dem vor allem die Ratio, also die Vernunft, als Hauptmerkmal seines Selbstverständnisses besonders ausgeprägt ist. Seine emotionelle Seite hat sich in dieser Zeit so gut wie nicht entwickelt. Sie befindet sich heute noch auf der Stufe unserer Vorfahren, die sich mit Säbelzahntigern auseinandersetzen mussten.

Der entwickelte Mensch der Postmoderne hat vor allem ein technisches Verständnis von der Welt und auch von sich selbst. Doch dieses Verständnis weißt elementare Widersprüche auf, die an folgenden Beispielen deutlich zum Ausdruck kommen:

1. Wer die berühmte "Einstein-Gleichung" E=mcc kennt, weiß damit noch nicht, was Energie ist
2. Wer den Aufbau einer Uhr begriffen hat, weiß damit noch nicht, was Zeit ist
3. Wer Biologie studiert, weiß damit noch nicht, was Leben ist
4. Wer das Gehirn eines Menschen mit einem Messer seziert, wird nicht einen seiner Gedanken finden

Jeder Kretin ist zwar in der Lage, eine Fliege zu töten, aber alle Forscher der Welt sind zusammen nicht fähig, eine Fliege zu schöpfen. Woran mag das liegen? Wer das Wesen des Lebens verstehen möchte, kommt mit den messbaren Parametern des Lebens nicht weiter, denn diese haben mit den Prinzipien des Lebens so gut wie nichts zu tun. Sie sind lediglich AUSDRUCK des Lebens.
Mich hat bereits als junger Mensch die Frage umgetrieben, warum die Dinge so sind, wie sie sind. Und die Antworten auf viele Fragen waren nach meinem Verständnis weder logisch noch erschöpfend. Sie boten lediglich den Ausgangspunkt für weitere Fragen. Das galt insbesondere während des Pharmaziestudiums. Unsere Professoren haben uns Studenten (zum Glück gab es noch keine Studierende) im Detail erklärt, wie die Zelle funktioniert, was beim Stoffwechsel alles passiert, vor allem wenn ein Mensch krank ist, und welche Chemikalien pharmakologisch wirksam sind. Aber sie konnten uns nicht erklären, warum das so ist.
Sie glauben, dass habe keine Bedeutung? Mag sein, doch das ist nicht wirklich plausibel. Existieren Menschen in isolierten, abgeschirmten Räumen oder steht alles mit allem in Verbindung? Wer wissen will, warum etwas ist, wie es ist, muss das Feld erkennen, in dem er lebt und was aus diesem Feld auf ihn wirkt.

Konzept

Alle Existenz ist begründet, sonst wäre sie nicht. Sie ist individueller Ausdruck des ALL EINEN BEWUSSTSEINS, dessen Wesen kollektiv, absichtslos und ungeteilt ist. Das gängigste Synonym dafür ist GOTT. Aus dieser Quelle stammt alles und dorthin kehrt auch alles wieder zurück. Für den Menschen ist entscheidend, in welcher Verfassung und mit welchen Erkenntnissen dies geschieht, denn diese bilden die Voraussetzungen für seinen nächsten Antritt. Der Mensch als bewusste Existenz ist, weil er etwas lernen soll, denn Leben bedeutet lernen durch Erinnern; genau genommen seine Lektion zu lernen. Er wird seine Lektionen solange wiederholen, bis er diese verinnerlicht hat. Am Leben erhält ihn seine Seele, die sich als individueller und definierter Teil dieses Bewusstsein versteht. In ihr ist der Lebensplan codiert, in dem sowohl das Wissen als auch der Erkenntnisstand seiner Existenz hinterlegt ist. Ein Mensch, der vollständig ist, muss nichts kompensieren. Alle Ereignisse, die auf den Menschen wirken, dienen zum Lernen. Vergisst er das, wird er daran erinnert. Zu den wirksamsten Atraktoren zählen schwere Krankheiten, Unfälle, Schock und Katastrophen, die wir zuweilen als zufällig umschreiben. Alle Zufälle fallen dem Betreffen zu, um ihn auf etwas hinzuweisen. Diese Ereignisse aktivieren den Seelenkörper, der seinerseits den Menschen an das erinnert, was in Vergessenheit geraten ist. Wenn er den Hinweis ignoriert, bedarf es weiterer und wirksamerer Impulse. Anerkennt er diese, wäre es gut, etwas gezielt zu verändern und nichts zu bekämpfen. Diese Veränderung sollte nach dem Ereignis innerhalb von 72 Stunden mit dem Stop des bisherigen Zustandes eingeleitet werden. Jeder spätere Einstieg wird stets schwieriger.

Lassen Sie mich das Grundproblem einmal überspitzt formulieren: Das, was der Mensch hat, braucht er nicht, und das was er braucht, hat er nicht. Menschen sind zwar als geistig-spirituelle - und damit als voll bewusste - Lebewesen angelegt, leben allerdings aufgrund ihrer Dressuren meist nur die Summe ihrer Einschränkungen. Dabei geht in Vergessenheit, dass all dass, was jeder zu seinem Leben braucht, bereits in ihm angelegt ist. Es gehört daher zu den vornehmen Aufgaben eines bewussten Menschen, seinen persönlichen Wesenskern zu entdecken und freizulegen. Jeder Mensch beginnt zwar als Unikat, doch degenerieren nicht wenige davon zu einer Kopie eines Anderen, dessen Wünsche und Erwartungen er glaubt, erfüllen zu müssen. Diese Projektionen erfahren Menschen bereits im Uterus, in dem die Lasten der Mutter aus Liebe übernehmen und nach der Geburt alles tun, um von ihr geliebt zu werden. In jedem Säuger ist die Annahme und Akzeptanz durch seine Quelle ohne Bedingung fest als biologisches Erwartungsmuster hinterlegt. Viele Menschen erfahren aber früher oder später, dass diese Liebe in der Lebenswirklichkeit an Bedingungen geknüpft ist, die es dann zu erfüllen gilt, und sie halten es im Laufe der Zeit, durch ihre Erfahrung für völlig normal und selbstverständlich, dass sie erst dann geliebt werden, wenn sie bestimmten Vorstellungen entsprechen. Das läuft in der Regel auf die Deformierung des Wesens hinaus, welche schließlich nach Kompensation sucht. Hier beginnt der Leidensweg, den zu gehen Menschen sich auferlegen. Der eine leidet körperlich, der andere seelisch, andere emotionell und wieder andere bedienen alle Ebenen. Wer herausfinden will, warum er leidet, sollte der Frage nachgehen, was in seinem Leben nicht stimmt.
Gautama Siddharta den wir den Buddha nennen, benannte zwei Themen als wesenseinschränkend für den Menschen: Das Nichterkennen und das Anhaften. Aus diesem Grund sollten zum Heilwerden bestimmte Prozesse durchlaufen werden. Zunächst muss erkannt werden, was wirkt, um seine Gegenwart zu verstehen. Dann sollte die Ursache auf allen Ebenen geklärt werden, um diese dann mit sich selbst im gereinigten Zustand zu füllen. Schließlich gilt es, allen Beteiligten zu verzeihen, denn nur wer versöhnt ist und bleibt, dem gehört seine Energie. Unterbleibt die Versöhnung, bleibt diese Energie in alten, lebensunförderlichen Systemen als Anhaftung erhalten. Es macht zum Beispiel keinen Sinn, unseren (Groß)Eltern das vorzuwerfen, was sie getan haben, denn diese konnten nur weitergeben, was sie selbst erfahren haben. Was diese nicht erhalten haben, konnten sie an ihre Kinder auch nicht weitergeben. Wer heil, also ganz oder vollständig werden will, sollte das stets berücksichtigen, denn nur so kann das Opfer-Täter-Bewusstsein verwandelt werden. Wir können es nur selbst aus uns heraus tun und uns jener Hilfe bedienen, die zu uns passt und uns dabei hilft, das zu tun, was jeder für sich zu tun hat. Hilfe ist stets temporär. Sie ist als Katalyse auf Zeit zu verstehen, wobei der Helfer nur durch passgenaue Impulse helfen kann und diese durch Empathie vermittelt. Er geht am Schluss der Reise. Jeder sollte sich darüber klar werden, dass das Heilwerden nicht über den gleichen Weg laufen kann, wie das Krankwerden. Die Probleme, die wir mit unserem Verstand erzeugen, können nicht durch diesen gelöst werden. Nach meinem Verständnis vermag uns einzig unser Gefühl aus diesem Dilemma zu befreien, ganz gleich, wie schmerzhaft es ist oder sein wird. Nur wer sein Schicksal erkennt und die gespeicherte Erinnerung zu transformieren vermag, wird heil und damit wieder vollständig.

Der Körper ist ein Projektionsort der Lebenswirklichkeit des Menschen. In ihm und durch ihn kommt das zum Ausdruck, was eindrückt: Seine emotionelle, spirituelle, mentale und physische Verfassung. Wenn also etwas auftaucht (Ausdruck) hat das immer damit zu tun, das da etwas einwirkt (Eindruck), auch wenn viel Zeit dazwischenliegen sollte. Diese Einwirkung muss auch nicht zwingend mit seinem eigenem Erleben im Zusammenhang stehen, sondern kann auch eine Übertragung von einem anderen Menschen betreffen, die er stellvertretend für diesen zum Ausdruck bringt. Die Kunst der gründlichen Klärung besteht nun darin, die richtigen Fragen zu stellen und bis zum Grund der Wirkung vorzudringen. Es macht wenig Sinn, das Symptom (Ausdruck) zu bekämpfen, ohne den Grund (Eindruck) zu kennen. Wer erfahren möchte, woran er tatsächlich leidet und was er tun kann, um das zu ändern, sollte sich mit seinen Quellen beschäftigen, denn in ihnen sind nicht nur die Störungen verankert, sondern auch der Ansatz zu Lösung. Die wesentlichen Dinge, die zum Gesundwerden benötigt werden, sind in jedem Menschen bereits vorhanden. Diese gilt es für sich selbst sichtbar zu machen. Dazu braucht der Mensch genaue Informationen über seinen Ist-Zustand, die es ihm ermöglichen, sich anhand dieses Wissens von seinen Altlasten zu befreien. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Behebung vorgeburtlicher und frühkindlicher Verletzungsstrukturen, sowie energetische Spaltungsprogramme, die ein Leben lang wirksam bleiben, bis sie erkannt und transformiert sind. Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie diese Resonanzmittel aufgebaut sind und wie sie funktionieren, lassen Sie einmal die Beschreibungen zu Kinder-Komplex oder alpha-Komplex auf sich wirken und prüfen Sie, welche Bilder und Emotionen entstehen. Lassen Sie auch einmal den Brief eines Embryos an seine Mutter, Tod im Uterus oder Geburt auf sich wirken. Wie erinnerte Speicherungen weitergegeben werden, erfahren Sie zum Beispiel im Artikel Krieg und Panik. Wenn Sie an der praktischen Philosophie und dem theoretischen Hintergrund dieser Modelle Interesse haben sollten, empfehle ich ihnen, meine Seminare zu besuchen, in denen ich diese Kenntnisse anschaulich vermittele.

Auf meinem Wege habe ich die unterschiedlichsten Therapiekonzepte untersucht und verknüpfe dabei Logik mit Intuition auf besondere Art und Weise. Im Ergebnis hat sich eine praktische Metaphysik etabliert, nach deren Prinzipien Schöpfungsprozesse im Labor simuliert werden.

Der Weg, den Sie gehen sollte ein Weg des Herzen sein, denn der Weg ohne Herz führt nirgendwo hin. Das schließt den Schmerz leider mit ein, denn der zeigt, wo etwas nicht stimmt.

Nichts geschieht ohne Grund

Wer in das Wesen der Dinge eintaucht wird feststellen, das die Prinzipien, nach denen sie funktionieren, ganz einfach sind. Das gilt auch für den Aufbau von Welt. Die Dinge müssen einfach sein, sonst hätten sie nicht entstehen können. Das Problem liegt woanders. Es beruht einerseits auf der Komplexität der Prinzipien, die zueinander in einem Beziehungsnetz stehen, und andererseits auf den üblichen linearen Modellen des Denkens, die diesen Zusammenhang nicht berücksichtigen wollen oder können. Um das System und seine Wechselbeziehungen zu durchschauen sind zwei Voraussetzungen erforderlich: Erstens vernetzt denken zu können und zweitens Mut und Disziplin aufbringen, die ablaufenden Erkenntnisprozesse zuzulassen und auszuhalten. Wer sich dem stellt, dem wird klar, wer er ist und warum genau das passiert, was passiert. Das gilt insbesondere für die Betrachtung von Störungen und Krankheiten, denn nichts verhindert wirkliches Verstehen mehr, als begrenztes Denken und Wahrnehmen. Nur das unvoreingenommene Annähern an ein Phänomen und das vorurteilsfreie Zulassen aller Aspekte bietet die Chance, Lebenswirklichkeit in seinen Zusammenhängen zu begreifen. Wenn etwas da ist und sich manifestiert, gibt es dafür immer eine oder mehrere Ursachen. Die Ursachen liegen aber nicht auf der Körperebene; dort finden Sie nur ihren sichtbaren und messbaren Ausdruck. Diesen Zusammenhang hat die Psychosomatik (inzwischen als anerkannte Methode etabliert) aufgezeigt. Wer die Quellen für den Ausdruck finden will, muss sich mit seiner Wirklichkeit auseinandersetzen und den Nährboden erkennen, auf dem diese gewachsen ist. Der Nährboden ist dabei nichts anderes als geschichtete Erinnerung, die wir unter dem Begriff Geschichte zusammenfassen. Er ist der universelle Speicher aller nach wie vor wirksamen Ereignisse. Wer grundlegende Dinge verändern will oder muss, kommt nicht umhin, diesen Nährboden zu erkennen, zu klären und zu verwandeln, um damit letzten Endes die Speicherungen unwirksam zu machen, die bis dato eine Heilung verhindern. Dazu braucht es kluge Hilfe und einen oder mehrere Schlüssel, die den Zugang zu jenen Ebenen öffnen, auf denen dieser Nährboden wächst. Auf dem Wege dorthin finden sich ganz häufig historische Ereignisketten, die sich immer wiederholen, bis der rote Faden erkannt und durchtrennt wird.

Quinta Essentia

Diese Website benutzt Cookies. Wenn Sie auf dieser Webseite lesen, erklären Sie sich mit der Nutzung ausdrücklich einverstanden. Weiterführende Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung.