Keimblätter

Vorbemerkungen

Die Keimblätter gehören zum embryonalen Basisgewebe, aus denen sich innerhalb des ersten Trimenons alle Organe entwickeln. In dieser Zeit werden die somatischen Fundamente gelegt, die dann in der Fetalphase weiter heranwachsen, um schließlich mit der Geburt in die Welt treten und wirksam werden.

Das äußere und innere Keimblatt (Ekto- und Entoderm) entwickelt sich am 12. Tag nach der Konzeption, während sich das mittlere Keimblatt (Mesoderm) im Lauf der dritten Entwicklungswoche durch Einwanderung von Zellen zwischen Epiblast und Hypoblast im Rahmen der Gastrulation heranbildet. Während der Gastrulation stülpt sich die Blastula ein und es kommt zur Ausbildung der Keimblätter. Die Blastula ist ein frühes Embryonalstadium, das auf das Morula-Stadium folgt und die Furchung abschließt.

Die Morula entsteht durch die Verschmelzung von Ei und Samen. Das Ei ist magnetisch geladen, wenn der Uterus echt ist und der Samen trägt eine elektrische Ladung, wenn der Hoden echt ist. Dabei entsteht eine elektromagnetische Frequenz, die in das allgemeine Bewusstseinsfeld übertritt und auf Antwort wartet. Innerhalb von 72 Stunden muss die Antwort erfolgen, sonst bleibt diese Morula unbeseelt und stirbt ab.

In diesem Zusammenhang sei auf energetische Strukturen hingewiesen, die mit Gebärmutter und Hoden in Verbindung stehen:
- Inkubus
- Sukkubus

Philosophische Betrachtungen

Nun könnte man auf die Idee kommen, dass mit der Beschreibung der Embryogenese alles gesagt sei, doch das ist bei weitem nicht der Fall. Wer sich mit Schöpfungsprozessen näher beschäftigt kommt an der Frage nicht vorbei, was Schöpfung überhaupt ist. Da wird ein Ei befruchtet und aus einem "Zellhaufen" entsteht dann irgendwann ein Mensch. Über diese mechanische Denkweise hat Professor Dr. Günter Rager einen lesenswerten Beitrag geschrieben.

Da das neu entstehende Leben ohne seine Mutter nicht denkbar ist, spielt diese die Schlüsselrolle in der Embryogenese. Sie, oder besser ihr Selbstbild kommt über das Ei-Dotter komprimiert zum Ausdruck. Diese Außengrenze des Dotters bildet das Entoderm des neuen Lebewesens und stellt so die alchemistische THESE im Schöpfungsdreischritt dar. Über das Ektoderm kommt das Seelenprofil des Kindes zum Ausdruck und dieses Keimblatt bildet die ANATHESE. Das Selbstbild der Mutter und das Seelenprofil des Kindes schöpft dann im nächsten Schritt das Mesoderm, in dem das neue Leben in der SYNTHESE Wirklichkeit wird.

Organsysteme

Die Keimblätter stellen die Schnittstelle der späteren Ausdifferenzierung dar, die ihrerseits spezifische Aufgaben repräsentieren und spezifische Organsysteme ausbilden.

Entoderm
Aufgabe: Impulssteuerung und Organisation
Bilden Gewebe folgender Organe aus:

- Verdauungstrakt (ausgenommen Mundhöhle, Vorderdarm, Enddarm) inklusive seiner Drüsen
- Leber
- Pankreas
- Schilddrüse und Nebenschilddrüse
- Thymus
- Atmungstrakt
- Harnröhre
- ein Teil der Epithelien des Geschlechtstraktes

Ektoderm
Aufgabe: Schnittstelle mit der Außenwelt
Bilden Gewebe folgender Organe aus:

- Haut (Cutis) und daraus gebildete Hautdrüsen, Epidermis, Haare, Krallen, die epitheliale Auskleidung von Vorder- und Enddarm, das Epithel der Epiphyse und der Hypophyse
- Nervensystem und Nebennierenmark
- Sinnesorgane einschließlich der Sinnesorgane der Epidermis, die Hornhaut und Linse des Auges
- Zähne speziell der Zahnschmelz

Mesoderm
Aufgabe: Struktur, Form und Inhalt
Bilden Gewebe folgender Organe aus:

- Chorda dorsalis und daraus entstehende Nuclei pulposi der Bandscheiben
- Auskleidung des Coeloms
- Knochen
- Skelettmuskulatur
- Bindegewebe
- glatte Muskulatur der Eingeweide
- Herz
- Blutgefäße
- Blutkörperchen
- Milz
- Lymphknoten, Lymphgefäße
- Nebennierenrinde
- Nieren
- Keimdrüsen
- innere Geschlechtsorgane
- Mikroglia
- Transitstrecke im Interstitium
- mesenchymales Gewebe: Nutrition
- Zwischenlager von Stoff und Flüssigkeit

Schlussbemerkung

Mit dieser Übersicht der Organsysteme wird auch ein weiteres Phänomen „körperlicher“ Beschwerden deutlich. Wird ein Organsystem bei Störung isoliert behandelt, drückt sich derselbe und in der Regel ungeklärte Hintergrund an einem Organsystem aus, das aus dem gleichen Keimblattsystem stammt. In der Naturheilkunde wird daher von Stellvertretersystemen gesprochen.

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