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Ablöserituale

Einführung

Ablöserituale stellen eine Sonderform der Rituale dar. Während Rituale dazu dienen, sich bei der Selbstbegegnung zu unterstützen, tragen Ablöserituale im Kern einen tiefen Reinigungsaspekt in sich.
Rituale helfen dabei, sich zu erinnern und somit zur Wissensebene zu gelangen. Sie geben den Menschen die Möglichkeit, sich über seinen Wesenskern mit der geistig-spirituellen Welt zu verbinden. Rituale sind mental geführte und durch Emotionen geleitete Übungen, die den Menschen auf seine Herzebene führen können, wenn sich der Betreffende darauf einlassen wird.
Rituale sind keine rationalen oder kognitiven Prozesse. Rituale sind stets energetischer Natur und sie sind selbst neutral. Die Intention, bzw. Absicht hinter dem Ritual, verleiht dem Prozess seinen Charakter; diese ist entweder positiv oder negativ. Der Sinn und Zweck der Rituale bestehen darin, in energetischen Systemen einen Ausgleich herzustellen.

Energetische Grundlagen

Im Rahmen der konventionellen Aufstellungsarbeit wird in der Regel nach dem Erkennen der Verursacher die entsprechende Erinnerung an diesen zurückgeschickt. Diese Strategie mag kurzfristig helfen, wird aber keinen dauerhaften Erfolg nach sich ziehen können, da der Empfänger die Annahme dieser Sendung verweigern wird. Denn letzten Endes stellt auch dieser lediglich eine Zwischenstation auf der Reise dieser Information dar. Das hat dann zur Folge, dass die nicht zustellbare Sendung an den Absender zurückkehrt.
Das Systemstellen (Familienstellen) krankt häufig an seinen nicht zu Ende gedachten Prozessen, und am Ende fehlt oft die Regel zum Handeln. (Was ist nun mit der gewonnenen Erkenntnis zu tun?)

Eine dauerhaft wirksame Formulierung lautet daher:
„Ich übergebe diese Speicherung im gereinigten Zustand über den Absender/Verursacher (wenn dieser bekannt ist, namentlich benennen) an den Ursprung zurück. Denn von dort kommt sie her und dorthin kehrt sie nun zurück.“

Prinzipien

Ablöserituale bestehen aus zwei Kernelementen:

Sie setzen sich zum einen aus dem Aussprechen präziser Formulierungen, die auf das Anliegen abgestimmt sind zusammen, und dem Einklopfen dieser Sätze während des Sprechens mit drei Fingern der rechten Hand (bei Rechtshändern) auf den Thymus, um diese affirmativen Sätze auf der Körperebene zu verankern.

Ablöserituale umfassen das Erkennen, das Benennen und das Klären mittels Sprache als Ausdruck dessen, was ist. Die Wirksamkeit der Ablöserituale steht und fällt mit der Genauigkeit ihrer Durchführung. Sie sollten stets bewusst durchgeführt werden, damit sich die dahinterstehende Absicht manifestieren kann. Ablöserituale, die nur nebenbei durchgeführt werden, halten nicht lange.

Ihr sprachlicher Ausdruck sollte bestimmte Kriterien erfüllen, um Wirksamkeit zu entfalten. Das hat mit der Interpretation durch das Unterbewusstsein zu tun, auf der diese Formulierungen als Informationen einwirken sollen. Darüber hinaus müssen die Sätze im Präsens und ausschließlich im Indikativ formuliert sein. Sie sollten immer den gewünschten Endzustand beschreiben und nicht den Weg dorthin. Es sollte nicht mit Bitten gearbeitet werden, das etwas sein möge, sondern eine Danksagung dafür, dass es schon so ist.

Affirmationen

Die zum Einsatz kommenden Formulierungen sind in der Regel Affirmationen. Das sind bewusst ausgesprochene Sätze, die einen Veränderungsprozess in Gang bringen können, wenn die Worte wahr sind. Worte, die einfach nur gesprochen werden, ohne gefühlt zu werden, sind nutzlos. Das Unterbewusstsein erkennt, ob diese Worte über den Verstand konstruiert sind oder aus dem Herzen stammen.

Affirmationen bedienen sich der „Macht des gesprochenen Wortes“. Diese beruht darauf, dass jedes Wort den Organismus als elektrischer Impuls (Druck) verlässt und als magnetischer Re-Impuls (Sog) im Reverse über die Schilddrüse zurückkehrt. Dort wird sein Inhalt auf Wahrhaftigkeit geprüft.

Wird das Gesagte nicht gefühlt, ist sein Inhalt nicht wahr. Dann kann sich dieser auch in der Regel auch nicht manifestieren.

Ablöserituale mit ResonanzMitteln

ResonanzMittel sind energetische Schlüssel. Sie sind dafür konzipiert, Räume zu öffnen, um dann ihren Inhalt freizugeben. Liegen bestimmte Themen unter einer dicken Schicht von Geröll und Ablagerungen verborgen, lässt sich die Tür zu diesem Raum nicht ohne weiteres öffnen. Dann ist es nicht ausreichend, ResonanzMittel einfach nur konventionell einzusetzen. Der Anwender bleibt dann vor der Tür stehen ohne diese zu öffnen. Dann braucht es eine intime Begegnung mit sich selbst. Hier bietet der rituelle Einsatz der ResonanzMitteln eine probate Möglichkeit, bislang verschlossene Türen zu öffnen und den verborgenen Speicherungen Ausdruck zu verleihen.

Ablauf

Nimm Dir an einem Tag, an dem Du nicht gestört werden kannst eine halbe Stunde Zeit. Stell Dich in die Mitte des Raumes mit Blickrichtung Osten (nicht liegen oder sitzen) und schließe Deine Augen. Falls Du schlecht stehen kannst, lehne Dich an eine Wand. Halte ein Röhrchen oder eine kleine Flasche mit etwas Wasser gefüllt bereit, um Tränen zu sammeln.

Sprühe die Chakren mit Deinem ResonanzMittel wenn möglich auf die nackte Haut und in dieser Reihenfolge:

- Chakra 1 (Genitalbereich)
- Chakra 2 (Sakralbereich)
- Chakra 3 (Bauchnabel)
- Chakra 4 (Herz)
- Chakra 5 (Hals)
- Chakra 6 (Drittes Auge)
- Chakra 7 (Haupt, Krone)

Gehe während des Rituals diesen Fragen nach:

- Was fühle ich?
- Welche Bilder und Erinnerungen treten in mein Bewusstsein?
- Womit bringe ich diese Informationen in Verbindung?
- Woher kenne ich das?
- Was sagt mir diese erfahrene Begegnung über mich selbst?

Es kann nicht vorhergesagt werden, was sich während des Rituals abspielen wird. Das ist so einzigartig und individuell, wie es jeder Mensch ist. Bei dem einen tauchen Bilder auf, bei dem anderen Gefühle. Es kann auch sein das sich spezielle Körperbereiche bemerkbar machen. Es ist auch möglich, dass während des Rituals gar nichts passiert. Dann kommt es häufig vor, dass sich während der folgenden Nächte in Träumen etwas zeigt.

Daher gilt die wichtigste Regel:
Nichts erwarten!
Es zeigt sich, was jetzt gesehen werden will und es lässt sich nichts erzwingen.

Die Augen bleiben während des gesamten Rituals geschlossen, damit die Aufmerksamkeit auf die Innenwelt gerichtet werden kann.
Beobachte, was Du fühlst und wahrnimmst und folge dieser Fährte. Sinn und Zweck dieser Reise ist es nicht nur den Prozess zu beobachten, sondern sich nach dem Erkennen, was wirkt, sich zu Wort zu melden. Was immer sich zeigt ist wahr. Es sind keine Phantasien oder Einbildungen. Es sind eigene Erfahrungen oder Erinnerungen der Vorfahren, die gesehen werden wollen.

Wenn sich Regionen melden oder Organe zeigen, spüre bitte hinein. Gehe mit Deiner Aufmerksamkeit mitten rein und beobachte sorgfältig, was sich zeigt. Das ist eine Aufmerksamkeitsübung der besonderen Art. Versuche auch Menschen oder Wesen zu erkennen, und frage sie, was diese von Dir wollen.

Es geht nach dem Erkennen darum, zu benennen, was erkannt wurde. Sprich aus, was du wahrnimmst. Am Ende der Beobachtung geht es darum, diese Speicherung zu transformieren, also umzuwandeln.

An dieser Stelle kommen die Affirmationen zum Einsatz:
„Im Bewusstsein der ewigen Quelle in mir übergebe ich nun diese Speicherung (klar benennen) über (wenn erkannt, dann benennen) sonst über den Absender im gereinigten Zustand an den Ursprung zurück, denn von dort kommen sie her und dorthin kehren sie zurück.“

Um den Prozess abzurunden sollte allen Beteiligten verziehen werden, einschließlich sich selbst.

Der so gereinigte Raum sollte zum Schluss mit sich selbst gefüllt werden, damit das Bekannte das Vakuum nicht wieder besetzt.

„Im Bewusstsein der ewigen Quelle fülle und erfülle ich diesen gereinigten Raum nun mit mir und meinem Sein.
Daraus schöpfe ich nun meine Kraft und Energie.
Diese nutze ich zum Wohle meiner Selbst, zum Wohle meiner Familie/Sippe, zum Wohl all derer, die mit mir sind und damit zum Wohle aller."

Wiederhole diesen Prozess dreimal im 7-Minuten Abstand und horche in Dich hinein. Halte dabei Deine Augen geschlossen und versuche dabei Deinen Verstand außen vor zu lassen. Konzentriere Dich auf das Geschehen. Gibt es bereits einen Bereich, den Du besonders im Fokus hast, sprühe bitte auch diese Region ein. Selbiges gilt auch für die Körperbereiche, die sich bemerkbar machen. Sollte Dein Körper reagieren, antworte mit 2 Sprühstößen auf die entsprechende Region.

Wenn Du das Ablöseritual mehrmals durchführen möchtest lasse zwischen den Anwendungen mindestens 72 Stunden Zeit, damit sich der energetische Prozess auf der Körperebene manifestieren kann.

Videoanleitung

Bevor Du das erste Ritual durchführst, solltest Du dieses Video ansehen, in dem praktische Tipps bezüglich Ritual und Affirmation beschrieben werden. Darin erfährst Du, wie Du in der Begegnung mit den Menschen, die sich während des Rituals zeigen, die richtigen Worte wählen und Sätze formulieren kannst, mit dem Ziel, die entsprechenden Speicherungen im gereinigten Zustand über den Absender an den Ursprung zurück zu schicken.

Abschlusshinweis

Das hier vorgestellte Ablaufritual dient als Vorlage. Es ist angesichts der Vielzahl von individuellen Situationen schlichtweg nicht möglich, alle Varianten im Rahmen dieser Arbeit zu skizzieren.
Sollte die Durchführung beim dritten Anlauf nicht zu einer Veränderung führen, besteht die Möglichkeit sich bei einem Ritual begleiten zu lassen.
Vereinbare dann bei Bedarf eine Beratung.

Wichtiger Hinweis

Das hier vorgestellte Ablaufritual dient als Vorlage.
Es ist angesichts der Vielzahl von individuellen Situationen schlichtweg nicht möglich, alle Varianten im Rahmen dieser Arbeit zu skizzieren.

Sollte die Durchführung beim dritten Anlauf nicht zu einer Veränderung führen, besteht die Möglichkeit sich bei einem Ritual begleiten zu lassen.
Vereinbare dann bei Bedarf eine Beratung.

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